Archiv für Juni 2009

Der Daten-Tarif

Das mobile Cyberspace zu Beginn und auch noch längere Zeit danach zu nutzen, war wirklich kein Vergnügen. Die anfänglich verwendete WAP-Technologie konnte für das Handy nur einige Internetseiten verfügbar machen. Durch die langsame Datenübertragungsgeschwindigkeit war gerade die Darstellung von Grafik fast unmöglich, denn die hohen Datenvolumen erforderte bei der Übertragung zu viel Zeit.

Es gibt aber heute sehr gute und bequeme Möglichkeiten online zu gehen. Einerseits kann das mit dem Mobiltelefon selbst erfolgen. Viele aktuelle Modelle haben einen speziellen, für das Handy optimierten Micro-Browser installiert, und auf den immer größeren und höher auflösenden Anzeigen lassen sich Websites schon sehr gut darstellen. Die zwischenzeitlich vorhandenen Datenübertragungs-Normen UMTS und HSDPA sind so schnell geworden, dass man auch große Webseiten problemlos anschauen kann. Dabei werden heute Datentransferraten erreicht, die mit denen guter DSL-Verbindungen vergleichbar sind. E-Mail-Clients wurden speziell für das Handy konzipiert und dazu kommt die hohe Datenübertragungsgeschwindigkeit, und unter diesen Voraussetzungen ist auch ein einfacher Email-Verkehr mölglich geworden.

Die Nutzung des World Wide Web ist wie gewohnt möglich, und das auch mobil mit dem Netbook. Man braucht das Mobiltelefon nur mit einem Datenkabel mit dem Netbook anschließen und kann es so als Modem verwenden. Eine andere Möglichkeit ist die Verwendung einer Daten-Einschubkarte oder eines USB-Datensticks für das Netbook. Sowohl bei der Daten-Einschubkarte als auch beim USB-Stick ist die Mobilfunk-Technik integriert, es wird nur noch eine SIM-Karte benötigt. Mit diesen Mitteln ist man vom Handy nicht mehr abhängig, wenn man mit dem Laptop mobil surfen will.

Dabei ist die mobile Datennutzung eigentlich mit jedem Mobilfunktarif möglich. Es ist aber, gerade bei häufiger Verwendung des Internets, sehr sinnvoll, eine spezielle Tarif-Option zum Mobilfunk-Vertrag zu wählen. Die Kosten, die ansonsten bei der Verwendung des World Wide Web entstehen, werden sehr hoch werden.
Verschiedene Möglichkeiten stehen zur Auswahl: Ein Minutentarif, bei dem nach der im Cyberspace verbrachten Zeit abgerechnet wird, ist gut für alle, die eher nur Ihre Emails abrufen und Downloads machen, aber nicht endlos im Cyberspace surfen wollen. In den Volumentarifen erfolgt die Berechnung nach der Menge der übertragenen Daten, also günstig für alle Dauersurfer die ständig online sind, Online Games spielen, die aber nur manchmal einen Download machen.

Daten-Optionen mit nur niedrigem Inklusiv-Volumen sind recht preiswert, eigenen sich aber nur für diejenigen, die ausschließlich mit dem Mobiltelefon, und das nur selten, ins Cyberspace wollen. Wenn man das Notebook nutzt um online zu gehen, dann ist diese Tarif-Option nichts, denn man wird länger surfen und auch mehr Downloads machen.

Für die Nutzung des Netbooks, gerade wenn man unterwegs ist, ist ein Datentarif weitaus besser und auch günstiger. Dafür wird ein eigener Mobilfunk-Vertrag abgeschlossen, zu dem man eine SIM-Karte für die Daten-Einschubkarte oder den USB-Datenstick bekommt. Bei den Daten-Tarifen stehen verschiedene Inklusiv-Volumen zur Wahl. Nicht nur die Netzbetreiber und Service-Provider bieten mittlerweile auch Daten-Flatrates an, man bekommt sie jetzt auch bei Discountern. Mit UMTS und HSDPA sind sie sogar nicht nur preislich eine Option zum DSL-Anschluss, vor allem wenn dieser nicht in schneller Version verfügbar ist. Man kann also jederzeit den DSL-Anschluss zuhause mit einer mobilen Datenflatrate ersetzen.

Man muss sich schon im Voraus genau über die Datentarife informieren, wenn man mobil ins Internet gehen will. Man sollte auch planen, wie man das mobile Internet nutzen will, dann ist die Wahl eines passenden Datentarifs nicht mehr schwer.

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Daten-Flatrate

Für alle Handynutzer, die mit Ihrem Handy sehr viel im Cyberspace unterwegs sind oder Dienste wie den Email-Client nutzen, sei es persönlich oder aus geschäftlichen Gründen, sind die Standard-Datentarife ein wirklich teures Unterfangen. Jede im World Wide Web verbrachte Minute oder jedes einzelne übertragene Kilobyte wird bei einem solchen Vertragsmodell nach dem jeweiligen Tarif einzeln abgerechnet.
Es kann bei diesen so genannten Volumen-Tarifen oder Zeittarifen, bei großen Down- und Upload-Volumen oder langen Aufenthalten im Cyberspace, schließlich sehr teure Rechnungen geben.
Der Gebrauch des World Wide Web per Mobiltelefon oder auch der private und berufliche Email-Verkehr steigen immer weiter an. Immer schnellere Datenübertragungsraten ermöglichen dies, bedingt durch neu entwickelte Techniken und Standards, zum Beispiel UMTS und HSDPA. Außerdem haben immer mehr User die neuen Endgeräte, die solche neuen Standards der Datenübertragung unterstützen. Der Wechsel auf ein anderes Tarifmodell ist für jeden Benutzer, der Geld sparen will, unverzichtbar. Und dabei kann es sich jeden Monat um doch beträchtliche Beträge handeln.

Nach der schon länger bekannten Telefonflatrate ist mittlerweile auch die Datenflatrate für das Mobiltelefon erhältlich. Außer bei den Netz-Betreibern und Serviceprovidern, die Laufzeit-Verträge für Datenflatrates anbieten, gibt es immer mehr Discounter, die neben Ihren Prepaidtarifen mittlerweile auch Daten-Flatrates anbieten. Auf jeden Fall ist ein genauer Vergleich der jeweiligen Datentarife und Vertragsbedingungen unverzichtbar, egal ob es ein Netz-Betreiber, Serviceprovider oder Discounter ist, wenn man wegen der häufigen Nutzung des Cyberspace an einer Daten-Flatrate interessiert ist. Es gibt nicht nur vom Preis sehr erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Angeboten, die nur bei genauem Vergleich fest zu stellen sind und schließlich am Schluss kostspielig werden können..

Das Datenvolumen mit schneller Datenübertragungsrate ist bei praktisch allen Amnbietern auf ein bestimmtes monatliches Daten-Volumen begrenzt. Eine Verringerung der Datenübertragungsgeschwindigkeit erfolgt beispielsweise von UMTS auf GPRS, sobald man das für den Monat festgelegte Datenvolumen in einem Abrechnungszeitraum überschreitet. Ist also das im Vertrag fest gelegte Daten-Volumen von Ihnen im Abrechnungs-Zeitraum überschritten worden, so werden Sie sich danach nur noch mit weit aus langsamerer Datentransfergeschwindigkeit im World Wide Web bewegen können. Besonders bei Downloads macht sich eine solche Begrenzung der Übertragungsrate sehr deutlich bemerkbar. Man benötigt dadurch weitaus mehr Zeit für einen Download.
Ein Grund, der von den Vertragspartnern für eine solche Begrenzung des Daten-Volumens immer wieder angeführt wird, ist die Vorbeugung gegen einen Missbrauch im Interesse aller anderen Benutzer, als Missbrauch wird beispielsweise der Massen-Versand von E-Mails, also Spam, betrachtet.

Das Buchen einer Prepaid-Daten-Flatrate zu einem bestehenden Prepaidvertrag geht ganz einfcah per SMS. Und genauso einfach lässt sie sich wieder stornieren. Es handelt sich um eine einfache und günstige Lösung für eine Datenflatrate, wenn man sie nicht immer benötigt. Die einzige Voraussetzung für diesen Dienst: Sie müssen genügend Guthaben auf Ihrem Prepaid-Guthabenkonto haben, wenn Sie die Datenflatrate buchen, sonst müssen Sie es zuvor auf laden. Neben teils auch noch günstigeren Tarifen haben Sie, gegensätzlich zu den großen Vertragspartnern, auch keine feste Vertragsbindung.

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