Archiv für die Kategorie: “Rechtliches allgemein”

Richtiges Aufsetzen von Verträgen durch gute Vorlagen

Jeder der schon mal privat ein Auto verkauft, eine Wohnung vermietet oder als Arbeitgeber einen Mitarbeiter eingestellt hat stand vor dem Problem, dieses schriftlich festgehalten und rechtlich abgesichert zu haben. Es reicht in den meisten Fällen leider nicht aus, einen kurzen Zweizeiler zu verfassen, wenn es um die rechtliche Absicherung geht. Viele sind sich nicht bewusst, dass ein selbst verfasster Text auch mit Unterschrift in den meisten Fällen angreifbar ist, da dieser den rechtlichen Vorschriften nicht entspricht bzw. inhaltlich grobe Fehler aufweist. Wer einen Bekannten oder Verwandten mit ausreichenden Fachkenntnissen hat ist sicherlich schon mal auf der sicheren Seite, wenn es um das Aufsetzten von Verträgen geht. Wer als Arbeitgeber keine Rechtsabteilung hat und einen Arbeitsvertrag richtig aufsetzten will muss sich wohl anderer Hilfsmittel bedienen.

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Online Shops und Online Marketing boomen. Die Zahl der täglichen Kontakte und Vereinbarungen im Internet gehen in die Milliarden. Damit ist ein neue Form der Öffentlichkeit entstanden, die trotz ihres virtuellen Charakters natürlich kein rechtsfreier Raum ist. Zwar gibt es noch keine eigenständige Gesetzesausgaben dafür, aber das IT-Recht ist bereits zu einem eigenständigen juristischen Gebiet geworden, dass die Besonderheiten des Mediums in Bezug auf die geltenden Gesetze bearbeitet. Wer werblich oder mit einem Online Shop im Internet arbeitet, muss eine Vielzahl von Vorschriften im IT-Recht beachten.

Vorschriften im IT-Recht

Dazu gehören vor allem das Vertragsrecht, inkl. der Ausgestaltung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der individuellen Verträge, der Markenschutz und das Urheberrecht, der Datenschutz und die Sicherheit der Informationstechnologien sowie das Strafrecht in seiner Ausprägung hinsichtlich der elektronischen Kommunikation. Im Recht des elektronischen Geschäftsverkehrs sind bereits Provider-Verträge und Nutzungsbedingungen erfasst, dazu kommen Kennzeichnungspflichten und das Domainrecht.
Zum IT-Recht gehören auch das Recht der Kommunikationsdienste und die internationalen Bezüge. Letztere werden vornehmlich über das internationale Privatrecht geregelt, da die internationale Handhabung oft an die nationale Gesetzeslage angepasst werden muss.

Was bei einem Online Shop zu beachten ist

Wer einen Online Shop betreibt sollte also sicherstellen, dass seine AGB und die Datenschutzbestimmungen dem IT-Recht entsprechen, die Domain eindeutig gekennzeichnet ist und mit der Übernahme von Inhalten die Rechte Dritter nicht verletzt werden. Letzteres gilt insbesondere für urheberrechtlich geschützte Texte und Bilder sowie Signets und Marken. Wer bestimmte Artikel vertreibt, sollte z.B. daran denken, dass Produktabbildungen meist nicht in gleicher Größe des Originals erfolgen dürfen.
Für öffentliche Einrichtungen kommen die Vorschriften des eGovernments hinzu, also die Art und Weise, wie Aufträge im Internet ausgeschrieben und die Vergabeverfahren gehandhabt werden.
Wer immer mit dem IT-Recht in Berührung kommt, sollte die Unterstützung eines Rechtsanwaltes, der das Gebiet in Bearbeitung hat, in Anspruch nehmen. Bei Verletzungen des IT-Recht drohen Abmahnungen, die Kosten zwischen 100 und 1.000 Euro verursachen können.

Anwalt für Kündigungsschutz Bochum

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Wer sich dafür interessiert, mal wieder einen neuen oder auch gebrauchten Wagen zu erwerben, muss sich damit auch fast zwangsläufig mit dem Thema Kfz Kaufvertrag auseinandersetzen. Beim Autokauf von einem Autohändler wird dieser nämlich auf jeden Fall aufgesetzt, jedoch ist es auch im Fall eines Gebrauchtwagenkaufs von Privat ratsam, einen Kfz Kaufvertrag aufzusetzen. Dieser fixiert das Geschäft und sorgt dafür, dass später keine Missverständnisse auftreten, die unter Umständen sogar finanzielle Folgen haben könnten. Nachfolgend soll der Kfz Kaufvertrag deshalb nun etwas genauer beleuchtet werden, um den potenziellen Käufern ein Bild davon zu vermitteln, worauf man achten sollte.

Der Kaufvertrag sollte die wichtigsten Daten beider Parteien aufzeigen

Ein wichtiger Aspekt bei einem Kfz Kaufvertrag besteht darin, dass die Adressdaten beider Parteien angegeben sind, damit man weiß, an wen man sich bei Problemen auch nachträglich noch wenden kann. Darüber hinaus ist es sinnvoll, dass der Verkäufer sich im Vertrag als vollständiger Eigentümer des zu verkaufenden Fahrzeugs bekennt und dass das Auto mit genauen Bezeichnungen und Nummernschild angegeben wird. Ferner werden im Kfz Kaufvertrag auch immer der Kaufpreis und die Zahlungsweise fixiert, so dass dieser auch als Quittung für die Zahlung gilt.

Die Kfz Versicherung ist nicht Teil des Kfz Kaufvertrags

Auch wenn eine Kfz Versicherung in Form einer Autohaftpflicht gesetzlich vorgeschrieben ist, muss sie im Kfz Kaufvertrag nicht unbedingt Erwähnung finden, weil der Käufer eines Fahrzeugs beim Neuerwerb ein Recht auf freie Versicherungswahl hat. Den Versicherungsschutz muss dieser erst vor dem Straßenverkehrsamt vorweisen, wenn es darum geht, das Auto ordnungsgemäß anzumelden. Natürlich empfiehlt es sich für den Käufer auf jeden Fall, möglichst frühzeitig eine entsprechende Kfz Versicherung zu suchen oder eine Kfz Versicherung berechnen lassen, denn mit dem entsprechenden Überblick lassen sich auch leicht besonders günstige Kfz Versicherungen finden.

Ein Kfz Kaufvertrag sorgt auch bei Mängeln für Hilfe

Seit einigen Jahren werden bei einem Verkauf von Gebrauchtwagen eventuelle Sachmängel an einem Fahrzeug nicht mehr automatisch als Haftungssache betrachtet. Wer also von einer Privatperson einen Gebrauchtwagen kauft, sollte sich das Fahrzeug vorher genau anschauen, um eventuelle Probleme auszuschließen, die gilt natürlich auch bei einem Mietwagen. Da dies jedoch gerade bei so komplexen Konstruktionen wie einem Fahrzeug nicht ausreicht, können im Kfz Kaufvertrag gewisse Garantien seitens des Verkäufers festgehalten werden. So zum Beispiel, dass nach der Kenntnis des Verkäufers das Auto noch in keinen Unfall verwickelt war oder sonstige Schäden im Innenraum aufweist. Dies schützt den Käufer vor möglichen Täuschungen und macht den Autokauf damit wesentlich planungssicherer.

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